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Grenzüberschreitende Investitionen nach der Steuerreform 2005: stärkt die Gruppenbesteuerung den Holdingstandort Österreich?

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Mit der österreichischen Steuerreform 2005 wurde die Möglichkeit der grenzüberschreitenden Verlustverrechnung im Rahmen der Gruppenbesteuerung eröþnet. Die vorliegende Arbeit untersucht den simultanen Einfluss von Gruppenbesteuerung und Verlustverrechnungsbeschränkungen auf das Investitionsverhalten inländischer Kapitalgesellschaften. Hierzu werden im Rahmen einer dynamischen Investitionsrechnung Monte-Carlo-Simulationen durchgeführt. Es kann gezeigt werden, dass der Einfluss der Gruppenbesteuerung auf die Vorteilhaftigkeit von Auslandsinvestitionen nicht eindeutig ist. Marginalinvestitionen mit sinkenden Zahlungsüberschüssen werden tendenziell begünstigt, innovative Projekte mit Anlaufverlusten und steigenden Zahlungsüberschüssen können durch die Gruppenbesteuerung jedoch auch benachteiligt werden. Investoren sollten die Ausübung des Optionsrechts zur Gruppenbesteuerung deshalb nur simultan mit den steuerpflichtigen Inlandserträgen und der Repatriierungspolitik planen.

Resource author

Rainer Niemann, Corinna Treisch

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Resource language

deu

Resource content type

text/html

Resource resource URL

http://hdl.handle.net/10419/27032

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