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Mimicking war: how presidents coordinate the American State

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'Mimicking war', that is declaring war on some undesirable phenomenon - such as crime, poverty, illegal drugs, illegal immigration, terrorism and so forth - is a recurring strategy employed by White House incumbents from the beginning of the twentieth century. This paper examines the strategy and argues that the appeal to presidents of such war like exhortations are threefold. First, they provide a means by which the political executive can overcome the great problem of American governance - separated powers. Mimicking war, that is declaring a particular problem 'public enemy number one' constitutes a means of inducing coordinated government expansion. Second, mimicking war is a means of signalling a singular priority to bureaucrats and key policy makers thereby effecting a reallocation of scarce public resources to the new priority. Last, the strategy enables a president to set a political agenda and to justify the expansion of national standards of government in a political culture inherently hostile to federal governmental activity. ; Als-Ob-Kriegsführung bedeutet, dass irgendeinem unerwünschten Phänomen wie Verbrechen, Armut, Drogen, illegale Immigration, Terrorismus politisch der Krieg erklärt wird. In immergleicher Weise wird diese Kriegserklärung von den Amtsinhabern des Weißen Hauses seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts strategisch eingesetzt. In diesem Arbeitspapier wird diese Strategie untersucht und der dreifachen Anziehungskraft nachgegangen, die ein derartiges kriegsähnliches Vorgehen für den Präsidenten hat. Erstens kann die politische Exekutive so das große Problem überwinden, dass sich der amerikanischen Regierung immer in den Weg stellt: die Gewaltenteilung. Einem Problem den Als-Ob-Krieg zu erklären bedeutet, es wird zum 'öffentlichen Feind Nummer eins' und jede Koordinierung des Regierungshandelns und Ausweitung staatlichen Tuns zielt auf seine Beseitigung. Zweitens bietet eine solche Kriegserklärung ein Mittel, um der Beamtenschaft und den politischen Hauptentscheidungsträgern eine einzigartige Priorität zu signalisieren; so lässt sich eine Neuverteilung der knappen allgemeinen Betriebsmittel hin zur neuen Priorität bewirken. Drittens ermöglicht es diese Strategie einem Präsidenten, überhaupt eine politische Rangordnung durchzusetzen und nationale Gestaltungsansprüche des Regierens in einer politischen Kultur auszuweiten, die einem Tätigwerden des Bundesstaates an sich von Anfang an feindlich gegenübersteht.

Resource author

Desmond King

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Resource language

eng

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text/html

Resource resource URL

http://hdl.handle.net/10419/24987

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