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Ironies of state building: a comparative perspective on the American state

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This paper challenges prevailing assumptions about the American State. It rejects the conventional distinctions between strong and weak and activism and inactivism as no longer adequate to the modern reality of the expansive and extensive American State. With this premise, the paper undertakes three tasks. First, it examines the reasons for the scholarly neglect of the State amongst students of American government and politics, concluding that the level of federal activism (including taxing, spending, regulating and war making) observable in respect to both Democrat and Republican administrations renders this oversight unsustainable intellectually and analytically. Second, the paper develops a typology of ways in which the American State has been an effective presence in the US political system including its role in sustaining and then ending segregation, in standardizing national rights of citizenship, and in militarizing society. Last, the paper shows how recent advances in comparative studies of the state, notably with respect to federalism and state-society relations, offer lessons for developing scholarly knowledge of the American State. ; In diesem Arbeitspapier sollen die Annahmen über den amerikanischen Staat überprüft werden, die üblicherweise in der Wissenschaft gemacht werden: Die Unterscheidungen zwischen starkem und schwachem sowie zwischen aktivem und inaktivem Staat werden zurückgewiesen, da sie der heutigen Wirklichkeit eines expandierenden und ausgreifenden amerikanischen Staatswesens überhaupt nicht mehr angemessen sind. Vor diesem Hintergrund leistet das Arbeitspapier ein Mehrfaches: Erstens werden die Gründe dafür geprüft, warum die Forscher, die sich mit der US-amerikanischen Regierung und Politik befassten, den Staat so stark vernachlässigt haben. Dabei wird festgestellt, dass ein steigendes Niveau von Bundesaktivitäten das schließt Steuern, Ausgaben, Gesetzgebung und Kriegsführung ein - sowohl unter demokratischen wie republikanischen Präsidentschaften zu beobachten ist, sich diese Achtlosigkeit also intellektuell wie analytisch nicht rechtfertigen lässt. Zweitens wird in diesem Arbeitspapier eine Typologie der effektiven Präsenz des amerikanischen Staates im US-Politiksystem entwickelt, was dessen Rolle bei der Unterstützung wie der Beendigung der Rassentrennung, beim Durchsetzen nationaler Bürgerrechtsstandards und bei der der Militarisierung der Gesellschaft einschließt. Drittens wird gezeigt, wie jüngste Fortschritte in der vergleichenden Staatswissenschaft - vornehmlich bezogen auf den föderalen Staatsaufbau und die Beziehungssysteme zwischen Staat und Gesellschaft - Impulsgeber für die Weiterentwicklung des Wissens zum amerikanischen Staat sein können.

Resource author

Desmond King, Robert C. Lieberman

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Resource language

eng

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text/html

Resource resource URL

http://hdl.handle.net/10419/24986

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