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Determinanten regionaler Unterschiede in der Gründungshäufigkeit wissensintensiver Dienstleister

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Dem Neugründungsgeschehen in Dienstleistungsbranchen wird oft zugeschrieben, dass es einen wesentlichen Beitrag zum Strukturwandel zu einer wissensorientierten Wirtschaft leistet. Die hier vorliegende Arbeit untersucht die regionstypenspezifischen Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Neugründungsgeschehen in wissensintensiven Dienstleistungsbranchen zwischen Österreich und Westdeutschland. Darüber hinaus werden mit Hilfe ökonometrischer Modelle Faktoren identifiziert, welche die regionale Verteilung von Gründungen aus diesem Bereich und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Wirkungsrichtung und Wirkungsstärke in beiden Ländern erklären. Die deskriptive Analyse des Gründungsgeschehens im wissensintensiven Dienstleistungsbereich lässt erkennen, dass vom Beginn bis zur Mitte der 90er Jahre eher eine Gewichtsverschiebung hin zu den Metropolregionen stattgefunden hat. Zudem ergeben sich Hinweise, dass Westdeutschland und Österreich sich auf unterschiedlichen Niveaus hinsichtlich einer wissensbasierten Dienstleistungsgesellschaft befinden. Sowohl die Anteile wissensintensiver Dienstleistungsgründungen an allen Gründungen als auch deren relative Höhe bezogen auf die Erwerbsfähigenzahl ist in Westdeutschland höher als in Österreich. Für Österreich ergibt sich daraus ein relativer Nachholbedarf hinsichtlich des Wandels zu einer wissensbasierten Dienstleistungsgesellschaft. Die multivariate Analyse zeigt, dass eine gemeinsame, gleichgerichtete Wirkung auf die Gründungshäufigkeit von Faktoren aus den Bereichen ?Wirtschaftsstruktur des Verarbeitenden Gewerbes? und ?Siedlungsstruktur? ausgeht. Eine spezifische, nach Untersuchungsraum verschiedene Wirkung haben Größen aus den Bereichen ?Wirtschaftsstruktur des Dienstleistungssektors?, ?Bevölkerungsstruktur?, ?Qualifikationsstruktur? und ?Infrastruktur?. Besonders förderlich auf das hier betrachtete Gründungsgeschehen wirken hohe Beschäftigtenanteile von unternehmensnahen Dienstleistungsbranchen, während abgesehen von der Elektroindustrie der Beschäftigtenanteil der Industrie keinen signifikanten Einfluss hat. ; The paper deals with the question which determinants can explain regional differences in the number of start-ups in Austrian and Western German districts when observing the business related service sector. We separate our sample in firms operating in knowledge intensive sectors and start-ups belonging to the remaining ones. This separation is done in order to interpret the estimation results for start-ups in knowledge intensive sectors in a reliable way. The remaining firms serve as a control group. Moreover, we observe different influences of some exogenous variables in Austrian and West German districts. That?s why these variables are included separately for Austrian and West German districts in the estimates. The main result of this study is that regional supply and demand conditions have a crucial impact on the regional distribution of start-ups.

Resource author

Matthias Almus, Jürgen Egeln, Dirk Engel

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deu

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text/html

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http://hdl.handle.net/10419/24308

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