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Das Monopol für demokratische Legitimation und seine Überwindung

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Es entspricht einer gängigen Meinung, dass ?die Politik? schlecht funktioniert. Politiker genießen nur eine mäßige Wertschätzung. Die Parteien sind auch für politisch engagierte Bürger als Plattform für eigene Aktivitäten zunehmend unattraktiv geworden und werden eher als notwendiges Übel wahrgenommen. Die Bürger - formal der Souverän einer demokratischen Gesellschaft - empfinden ihre Rolle als marginal. Tatsächlich haben sie auch als Wähler nur wenig inhaltlichen Einfluss auf ?ihre Repräsentanten?. Die Kluft zwischen der ?Politischen Klasse? und den Bürgern ist dramatisch angewachsen. Es besteht ein gravierendes ?gefühltes Demokratiedefizit?. Bezüglich einer effektiven Reformfähigkeit im Sinne einer Verbesserung dieser Lage sind die Einschätzungen überwiegend resignativ.

Resource author

Jörn Kruse

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Resource language

deu

Resource content type

text/html

Resource resource URL

http://hdl.handle.net/10419/23715

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