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Der Preis ist heiss. Aber Warum? : Zum Einfluss des Oekonomiestudiums auf die Einschaetzung der Fairness des Preissystems

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Das Fußballstadion von Hannover 96 wird für die WM 2006 umgebaut, sodass statt 50.480 vorübergehend nur noch 23.000 Zuschauerplätze verfügbar sind. Weil die Ticketpreise vom Verein um bis zu 70 Prozent angehoben wurden, gab es wütende Proteste unter den Fans (vgl. Heike, 2003). Die Preiserhöhung wurde offensichtlich als unfair empfunden; eine für viele Ökonomen unverständliche Reaktion, sind doch steigende Preise die effiziente Antwort auf das knappere Angebot. Dass Ökonomen sich oft in ihren Wertvortellungen, gerade auch über den Preismechanismus, von anderen Bevölkerungsschichten unterscheiden, ist inzwischen hinlänglich bekannt und auch in mehreren Studien gut dokumentiert worden (siehe z.B. Frey, 1986). Woran dies allerdings liegt, ist unter Ökonomen umstritten. Zwei Lager haben sich gebildet: So sind einige Ökonomen überzeugt, dass Studenten durch ihr Wirtschaftsstudium auch Werte lernen bzw. ?indoktriniert? werden (z.B. Frank, Gilovich und Regan, 1993). Bereits Stigler (1959) war ein prominenter Befürworter der ?Indoktrinations-? oder Lernhypothese. Stigler behauptete, dass der Hauptgrund für die konservativere Grundeinstellung unter Ökonomen ihre wissenschaftliche Ausbildung sei. Studenten lernen, wie der Preismechanismus funktioniert und Probleme lösen kann. Unter anderem finden Scott und Rothman (1975) empirische Belege für die Stigler-These.

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Justus Haucap, Tobias Just

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deu

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text/html

Resource resource URL

http://hdl.handle.net/10419/23540

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