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Energierechtsreform und Kommunalfinanzen

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Im Zuge der Diskussion über die Liberalisierung des deutschen Strommarktes wurde von kommunaler Seite die Befürchtung vorgebracht, daß die Einführung von Wettbewerb zu einem Rückgang der Gemeindeeinnahmen führe Dieser Beitrag untersucht diese Behauptung aus ökonomischer Sicht. Es zeigt sich, daß die Befürchtung im Hinblick auf die Konzessionseinnahmen unbegründet ist: Der Übergang zum Wettbewerb führt sogar zu einem Anstieg. Bezüglich der Gesamteinnahmen von Gemeinden mit eigenem Stadtwerk kommt es tendenziell dann eher zu einer Einnahmensteigerung, je intensiver der Wettbewerb der Stromversorger und je höher die Konzessionshöchstsätze sind. Dies führt zu dem Ergebnis, daß es für die Gemeinden vorteilhafter ist, den Wettbewerb zu fördern, statt ihn abzulehnen, und gegebenenfalls auf die Aufhebung der Konzessionssatzbegrenzung hinzuarbeiten. ; This paper analyzes an argument brought forward by German municipalities against the new electricity law. They fear a decline in license fees paid by utilities for the right to use public roads for the transport of electricity. This would make it impossible to further maintain cross-subsidization of public transport systems. The economic analysis leads to the conclusion that license fees will rather increase than decrease. An increase in municipalities' total revenues (including profits of their own utilities) is more likely if the number of competing electricity suppliers increases and the higher the price ceiling for license fees is set.

Resource author

Christoph Bier

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deu

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text/html

Resource resource URL

http://hdl.handle.net/10419/23101

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