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Ökologische Effektivität und ökonomische Effizienz von umweltbezogenen Selbstverpflichtungen

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Der folgende Beitrag befasst sich mit umweltbezogenen Selbstverpflichtungen als eine Variante von Kooperations- oder Verhandlungslösungen. Selbstverpflichtungen werden als neues Instrument in der Umweltpolitik diskutiert, um flexibel und günstig Umweltprobleme zu lösen. Bei umweltbezogenen Selbstverpflichtungen verhandeln Firmen oder Industrieverbände und der Staat und vereinbaren Umweltschutzmaßnahmen, die die Firmen zu erfüllen haben. Vertreter der Industrie schreiben dem Instrument der Selbstverpflichtungen ein hohes Maß an ökologischer Effektivität und ökonomischer Effizienz zu. Die Industrie befürwortet Selbstverpflichtungen um andere umweltpolitische Instrumente des Staates zu verhindern und um dadurch einen größeren Handlungsspielraum zu gewinnen. Deshalb werden Selbstverpflichtungen als Alternative zu anderen umweltpolitischen Instrumenten diskutiert. Im Ergebnis bieten umweltbezogene Selbstverpflichtungen keine Vorteile gegenüber anderen Instrumenten der Umweltpolitik: Das Problem des Freifahrerverhaltens und einer meist ungeregelten Verteilung der Vermeidungslasten zwischen den verpflichteten Firmen führen zu einer geringen ökologischen Effektivität und zur ökonomischen Ineffizienz. Die Kombination einer Selbstverpflichtungen mit einer Zertifikats- oder Abgabenlösungen zu einem ?Policy-Mix? können das Freifahrerverhalten verhindern und Ineffizienzen vermeiden. Dies würde aber zum Anstieg des administrativen Aufwands, zum Verlust an Flexibilität und Zeit führen. ; The following paper discusses environmental agreements as a variant of cooperative or negotiated approaches. Environmental agreements are increasingly discussed as a new policy instrument to deal with environmental problems in a flexible manner at low cost. Environmental agreements are negotiated commitments from firms or industrial associations with the government to improve their environmental performance. Agents of the industry impute environmental agreements as an instrument of environmental policy a high level of environmental effectiveness and economic efficiency. Polluting industries make use of an environmental agreement in order to prevent government intervention by other instruments. Thereby they suppose to have a greater degree of freedom to act. That is the reason why environmental agreements are discussed as an alternative to other instruments of environmental policy. The result of this paper is that environmental agreements offer no advantages in comparison to other instruments of environmental policy: The problem of free-riding and the mostly unregulated abatement effort among the firms lead to low environmental effectiveness and economic inefficiency. Combining an environmental agreement with a tradable permit system or a tax in a ?policy mix? can limit free-riding and inefficiency. It may lead to increasing administrative costs, lost flexibility and no time saving in implementation.

Resource author

Peter Zerle

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deu

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text/html

Resource resource URL

http://hdl.handle.net/10419/22785

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