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Europäische Klimapolitik mit handelbaren Emissionslizenzen

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With the adoption of the ?Directive 2003/87/EU of the European Parliament and the Council ?? greenhouse gas emission allowance trading within the community will begin in 2005. Emission trading is a flexible instrument to abate emissions within the framework of the Kyoto- Protocol that provides besides the first binding agreement concerning emission abatement above all an institutional lead-in to a preventive protection against anthropogenic climate change. At present command-and-control regulations and national emission or energy taxes are predominant within environmental policy. The former are economically inefficient, concerning the latter a harmonization of pre-existent environmental taxes between Annex B-countries is not to be expected. So at least for a transitional period different instruments will overlap, whereby especially the German air pollution law (Bundes-Immissionsschutzgesetz) and emission trading are incompatible. The EU-Directive releases approved industrial installations, that take part in emission allowance trading, from fulfilling their duty to keep marginal emission values. It is the purpose of this paper to present and elucidate the future sectoral system of emission allowance trading according to the EU-Directive. The question of its compatibility and interaction with the existing environmental law is in the fore. Emission trading systems have to adapt to command-and-control regulations and existing market based instruments, even if the instrumental mix will go along with a loss in efficiency compared to a pure trading system. ; Die Verringerung der Treibhausgasemissionen mit dem Ziel der Vermeidung des Klimawandels erfolgt im institutionellen Rahmen einer (unvollständigen) internationalen Kooperation der Regierungen entsprechend der Verpflichtung aus dem Kyoto-Protokoll mittels individueller nationaler Minderungen. Neben Ergebnis orientierten Emissionsnormen nach dem bestehenden Ordnungsrecht kommen als ökonomische Instrumente international harmonisierte inländische Umweltsteuern (Preissteuerung) und handelbare Emissionslizenzen (Mengensteuerung) in Betracht. Die Einführung einer CO2-/Energiesteuer in der Europäischen Union ist aufgrund damit ansonsten verbundener nationaler Souveränitätsverluste und von Unterschieden in den Steuer- und Energiesystemen gescheitert. Handelbare Emissionslizenzen, deren Einbeziehung als flexibles Instrument in das Kyoto-Protokoll insbesondere die USA gefordert haben, sind vor allem für die effiziente und effektive Reduzierung von Globalschadstoffen geeignet. Die Europäische Union hat in einer Richtlinie deren Implementierung für eine Vorbereitungsphase bereits ab 2005 beschlossen, um ihre eingegangenen Reduktionsverpflichtungen für die Periode 2008-2012 zu erfüllen. Nationale Vermeidungsmaßnahmen können auch aus einer abgestimmten Kombination von Ausgabe und Handel von Lizenzen, Umweltsteuern und Anlagengenehmigungsrecht bestehen. Die Einführung des Lizenzhandelssystems ist gegenwärtig nicht mit dem bestehenden deutschen und europäischen Ordnungsrecht vereinbar, das für die Errichtung und den Betrieb von genehmigungsbedürftigen Anlagen als Schutz und Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen Maßnahmen nach dem Stand der Technik in Form der Einhaltung von Emissionsgrenzwerten verlangt. Die EU-Kommission und der nationale Gesetzgeber sehen zur Lösung dieses Konfliktes vor, die Betreiber genehmigungsbedürftiger Anlagen von der Vorsorgepflicht zu befreien. Auch eine Kombination von Emissionshandel und CO2- bzw. Energiesteuern in unterschiedlichen Sektoren der Volkswirtschaft ist zulässig.

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Fritz Rahmeyer

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deu

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text/html

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http://hdl.handle.net/10419/22780

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