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Entwicklung einer deutschen Kurzskala zur zweidimensionalen Messung von sozialer Erwünschtheit

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Soziale Erwünschtheit kann als Tendenz verstanden werden, scheinbar gesellschaftlich akzeptierte Antworten bei einer Befragung zu geben. Basierend auf den Analysen von Paulhus (1984) wird zwischen zwei Dimensionen unterschieden, der Selbst- und Fremdtäuschung. In Deutschland gibt es in der sozialwissenschaftlichen Forschung derzeit kein gängiges Befragungsinstrument, das die Mehrdimensionalität von sozialer Erwünschtheit abdeckt. Im Folgenden wird auf Grundlage einer Itembatterie aus dem SOEP-Pretest 2005 ?Persönlichkeit und Politik? eine deutsche Kurzskala zur Messung sozialer Erwünschtheit entwickelt. Die sechs Items umfassende Skala baut auf dem, aus 40 Items bestehendem, Balanced Inventory of Desirable Responding (BIDR) von Paulhus (1991) auf. Die deutsche Kurzskala erweist sich als reliabel. Die Prüfung der internen und externen Validität liefert deutliche Hinweise für die empirische Gültigkeit der Skala und somit die erfolgreiche Übertragung des Konzeptes auf den deutschsprachigen Raum.

Resource author

Niels Winkler, Martin Kroh, Martin Spiess

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Resource language

deu

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text/html

Resource resource URL

http://hdl.handle.net/10419/18472

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