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Wer bleibt kinderlos? Sozialstrukturelle Daten zur Kinderlosigkeit von Frauen und Männern

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Die amtliche Statistik weißt für die letzten Jahre einen steigenden Anteil an kinderlosen Frauen aus. Die Kinderlosigkeit von Männern blieb bisher weitgehend unberücksichtigt. Ziel dieses Beitrages ist es, die sozialstrukturellen Rahmenbedingungen unter denen eine Familiengründung ausbleibt oder aufgeschoben wird für beide Geschlechter aufzuzeigen. Zu diesem Zweck werden ausgewählte Geburtskohorten zwischen 1950 und 1970 näher betrachtet – insbesondere hinsichtlich Bildungsniveau und Partnerschaftsstatus. Männer schieben eine Elternschaft länger auf als Frauen. Zudem gibt ein höherer Anteil an Männern als an Frauen an, kinderlos zu sein. In der Kohortenfolge zeigt sich ein immer deutlicherer Aufschub der Familiengründung und eine steigende Prävalenz dauerhafter Kinderlosigkeit. Unter den Frauen findet sich mit höherem Bildungsniveau ein höherer Anteil an Kinderlosen. Unter den Männern liegt der höchste Anteil an Kinderlosen dagegen in der Gruppe der Personen mit niedrigen Bildungsabschlüssen. Hinsichtlich des Partnerschaftsstatus zeigt sich, dass unter den Kinderlosen, kurz vor Abschluss der fertilen Phase etwa die Hälfte der Frauen nicht in dauerhaften Partnerschaften bzw. ohne Partner lebt. Unter den Männern sind dies sogar etwa zwei Drittel.

Resource author

Christian Schmitt, Ulrike Winkelmann

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Resource language

deu

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text/html

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http://hdl.handle.net/10419/18324

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