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Privatsache und unerheblich für Unternehmen? Der Stand der Personalforschung zur "sexuellen Orientierung"

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In Deutschland und Europa setzen immer mehr Unternehmen Maßnahmen zur "sexuellen Orientierung", zumeist im Rahmen von aktuell an Bedeutung gewinnenden Diversity Management-Ansätzen. Vor diesem Hintergrund gibt der Artikel einen strukturierten Überblick über den Stand der Personalforschung in diesem Bereich. Neben wenigen Studien zu Bi- und Transsexualität bezieht sich der größte Teil der Forschung auf das Phänomen Homosexualität und lässt sich in drei thematische Gruppen unterteilen: 1. der Umgang mit der eigenen Homosexualität am Arbeitsplatz, 2. das Arbeits- und Organisationsklima für Lesben und Schwule und 3. der organisationale Umgang mit Homosexualität bzw. der "sexuellen Orientierung". Es zeigt sich, dass schwule, lesbische, bisexuelle und auch transidente Beschäftigte unterschiedlichen Barrieren am Arbeitsplatz begegnen und entsprechende Maßnahmen von Unternehmensseite dazu beitragen können, diese abzubauen. Es wird diskutiert, inwieweit sich daraus positive ökonomische Konsequenzen für Unternehmen ergeben können. (Autor/inn/enreferat)

Resource author

Thomas Köllen

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de

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application/pdf

Resource resource URL

http://epub.wu.ac.at/3537/1/ZfP_2_12_Koellen.pdf

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