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Entrepreneurial Opportunity Recognition - Eine Analyse subjektiver Theorien von Entrepreneuren zur Erkennung, Entdeckung oder Kreation entrepreneurialer Opportunities

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Zahlreiche Arbeiten im Bereich der Entrepreneurship-Forschung versuchen aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven zu erklären, warum manche Menschen Opportunities wahrnehmen und unternehmerisch tätig werden und andere nicht. Dies wird in der Literatur als "Opportunity Recognition" (OR) bezeichnet und weitgehend als Kernelement im entrepreneurialen Prozess beschrieben. Aufgrund dieser Bedeutung von Opportunity Recognition entwickelten sich zahlreiche Erklärungsansätze, die als ökonomische, psychologische oder sozio-kognitive Perspektiven in die Entrepreneurship-Forschung eingeführt wurden. Die vorherrschende Trennung in disziplinenspezifische Erklärungsansätze hat zwar ihre Berechtigung, liefert jedoch bisher unbefriedigend integrative Erkenntnisse. In Abgrenzung zu anderen Arbeiten betrachtet dieser Beitrag Opportunity Recognition auf Basis subjektiver Theorien von Entrepreneuren. Der integrative Ansatz der subjektiven Theorien bietet das Potential disziplinenübergreifend Hinweise auf mögliche Einflussfaktoren der OR in subjektiven Theoriebeständen zu untersuchen. Ziel der Arbeit ist zu erforschen, welche inhaltlichen und strukturellen Charakteristika subjektive Theorien von Entrepreneuren aufweisen und inwiefern sich Logiken und/oder Strategien für die Identifikation einer Opportunity in ihnen widerspiegeln. Dazu wurde eine empirische Rekonstruktion der Strukturlogik subjektiver Theorien von Entrepreneuren auf Basis von narrativen Interviews und objektiv-hermeneutischen Interpretationsverfahren durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Arbeit liefern vielfältige Erkenntnisse hinsichtlich der Strukturen und Inhalte von subjektiven Theorien von Entrepreneuren sowie ihrer Entwicklung. Sie verweisen auf die zentrale Bedeutung sozialer Interaktionskontexte des Entrepreneurs, sowohl für die Ausprägung subjektiver Theoriebestände im Allgemeinen als auch für die Schärfung von Opportunities und ihrer Verwertung im Speziellen. Zudem wird deutlich, dass sich subjektive Theoriebestände hinsichtlich ihres Abstraktions- und Komplexitätsgrades sowie ihrer zeitlichen Stabilität maßgeblich unterscheiden. Die Erkenntnisse der vorliegenden Arbeit lassen Zweifel an der Sinnhaftigkeit einer auf ein analytisches Konstrukt "Opportunity" fokussierten Forschung aufkommen. Als Alternative wird das umfassendere Konzept der subjektiven Unternehmertheorie vorgeschlagen, das die Relevanz mentaler Modelle von Unternehmern und das ihnen inhärente Integrationspotential für unterschiedliche Einflussfaktoren und Erklärungsansätze für OR verdeutlicht. (Autorenref.)

Resource author

Gerald Mitterer

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Resource language

de

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application/pdf

Resource resource URL

http://epub.wu.ac.at/3062/1/2011_Dissertation_GMitterer.pdf

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